SOZIALISMUSTAGE 2026
03. April bis 05. April Berlin
Programm
Freitag
18:00 – 18:30
18:30 – 20:00
Auf der Auftaktveranstaltung der Sozialismustage mit dem Titel „Gegen Krise, Krieg und Kapitalismus – Für Sozialismus!“ werden verschiedene Redner*innen den Zusammenhang zwischen Krisen, Kriegen, KLassenkämpfen und dem kapitalistischen System aufzeigen und Ideen für eine sozialistische Veränderung der Gesellschaft vorstellen. Redner*innen aus Gewerkschaft, Antikriegsbewegung, der Linken und dem Komitee für eine Arbeiter*inneninternationale (CWI) aus verschiedenen Ländern werden zu Wort kommen.
Samstag
10:00 – 12:00
Kriege und militärische Konflikte nehmen angesichts der sich vertiefenden Widersprüche und Krisen des Kapitalismus weltweit zu. Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft finden in atemberaubendem Tempo statt. Auf dieser Veranstaltung sollen die Ursachen für diese Entwicklung diskutert werden, wird der Frage nachgegangen, wohin dies führen wird und welche Möglichkeiten es gibt, diese Entwicklung zu stoppen.
Putin überfällt die Ukraine, Trump lässt Maduro entführen und will sich Grönland einverleiben. Milliarden gehen in Rüstung, während weltweit der Hunger wächst. Die Kommunen in Deutschland kürzen Leistungen, Kliniken auf dem Land werden geschlossen, die Super-Reichen werden immer noch reicher. Kein Tag vergeht ohne weitere Horrormeldungen.
Der Kapitalismus versprach in seiner Geschichte immer wieder: Wachsenden Wohlstand, Frieden und Demokratie. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Elend, Krise und Krieg machen sich breit.
Wenn wir den Kapitalismus überwinden wollen, müssen wir ihn verstehen. Dabei hilft der Blick auf die Ideen des entschiedensten Kritikers des Kapitalismus: Karl Marx.
Was hat er uns heute noch zu sagen? Wie helfen uns die marxistische Theorie im Kampf für eine sozialistische Alternative zum Krisensystem? Was von dem, was Marx schrieb, kann uns helfen den Kampf gegen den Wahnsinn des Kapitalismus erfolgreich zu führen. Wir führen in Marx‘ Ideen ein und wollen über diese Fragen mit Euch ins Gespräch kommen.
Die Klimakatastrophe schreitet in erhöhtem Tempo voran. Die kapitalistischen Regierungen beweisen Jahr für Jahr, dass sie unfähig sind, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. In dieser Veranstaltung soll diskutiert werden, was die Ursachen für Umweltzerstörung und Klimawandel sind, mit welchen Maßnahmen die Umwelt gerettet werden kann und ob Umweltschutz und die materiellen Interessen der arbeitenden Bevölkerung ein Widerspruch sind.
13:30 – 15:30
War die DDR eine sozialistische Gesellschaft oder auf dem Weg dorthin? Was können wir daraus lernen, dass über 40 Jahre ein nichtkapitalistischer Staat in einem Teil der heutigen Bundesrepublik bestand und warum ist diese gescheitert? Spielt eine Haltung zur DDR und der dort herrschenden Parteibürokratie überhaupt noch eine Rolle für den heutigen Kampf gegen den Kapitalismus?
16:00 – 18:00
Was sind die historischen Ursachen der Besatzung und Entrechtung der Palästinenser*innen? Welche Lösungsvorschläge gibt es für den sogenannten Nahostkonflikt und welche Haltung nehmen Sozialist*innen ein?
“Der Sozialismus ist eine schöne Idee – aber er funktioniert nicht.” Ein häufiges Argument in Debatten über Alternativen zum Kapitalismus. Und dass diese notwendig sind, wird angesichts der zahlreichen Krisen immer offensichtlicher. Aber was ist Sozialismus überhaupt? Waren die Staaten in Osteuropa bzw. Kuba sozialistisch? Sind die Menschen nicht viel zu gierig, dumm und egoistisch, als dass Sozialismus jemals funktionieren könnte? Angesichts der Massenbewegungen und revolutionären Bewegungen, die weltweit stattfinden, sowie verschiedener neuer linker Formationen, die entstehen, bekommen diese Fragen neue Bedeutung. Wir beantworten in diesem Workshop einige der häufigsten Argumente gegen den Sozialismus und zeigen, dass nicht der Mensch zu schlecht für den Sozialismus, sondern der Kapitalismus zu schlecht für den Menschen ist.
19:00 – 21:00
Die Linke hat im letzten Jahr ein fulminantes Comeback hingelegt. Ihre Politik hat sich jedoch nicht grundlegend verändert und es besteht die Gefahr, dass sie aus denselben Gründen wieder in eine Krise geraten wird. Wie soll sich die Partei strategisch und programmatisch aufstellen, um den Anforderungen einer sozialistischen Klassenpartei gerecht zu werden? Welche Rolle spielt dabei die Arbeit in Parlamenten und Regierungskoalitionen? Muss dem Kampf gegen die AfD alles andere untergeordnet werden? Mit diesen und weiteren Fragen wird sich diese Plenumsdebatte beschäftigen.
